Förderung & Projekte

Förderprogramm Mobile Jugendarbeit

Das Land Baden-Württemberg fördert Einrichtungen Mobiler Jugendarbeit durch die Gewährung eines Personalkostenzuschusses in Höhe von 11.000,- EUR pro Vollzeitstelle (vorbehaltlich der Bereitstellung der Mittel im Staatshaushaltsplan 2018/19). Gefördert werden Einrichtungen, die das Konzept der Mobilen Jugendarbeit entsprechend den Eckpunkten der „Landesförderung Mobile Jugendarbeit in Problemgebieten“ umsetzen.

Fachberatung und Unterstützung bei der Konzeptionsentwicklung sowie beim Aufbau Mobiler Jugendarbeit bietet die Servicestelle der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.

Die Antragsfrist zur Einreichung der Anträge beim zuständigen Regierungspräsidium ist in der Regel der 31. März des Förderjahres. Dem Antrag ist eine aktuelle Konzeption der Mobilen Jugendarbeit beizufügen – bei Neuanträgen ist zudem eine Stellungnahme des zuständigen Jugendamtes notwendig.

FORMULARE/INFOS
Eckpunkte
Antragsformular
Verwendungsnachweis
Empfehlungen zur Erstellung von Jahresberichten

Nachwuchsförderung

Das Projekt bezuschusst im Wintersemester 2018/19 die Personalkosten für Vollzeitpraktikumsstellen im Arbeitsfeld der Mobilen Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Gefördert werden Studierende im Fachbereich Soziale Arbeit/Sozialpädagogik an Fachhochschulen sowie Universitäten. Der Zuschuss beträgt 50%, maximal jedoch 200 EUR.
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Modellprojekte

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. verfolgt unter anderem das Ziel, das Arbeitsfeld stetig weiterzuentwickeln und innovative Konzepte zu entwickeln und zu erproben. Für die Jahre 2018 und 2019 werden modellhafte Projektvorhaben, die von Einrichtungen Mobiler Jugendarbeit in Baden-Württemberg für ihre Zielgruppen durchgeführt werden, unterstützt. Gefördert wird die LAG hierbei vom Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Projektanträge sind bis zum 30.05.2018 bei der Servicestelle einzureichen.

Unterstützt werden Projektvorhaben in folgenden und weiteren Projektbereichen:

  • Beteiligung im und Mitgestaltung öffentlicher Räume durch Jugendliche und junge Erwachsene (auf Grundlage der GemO §41a)
  • Mobile Jugendarbeit und ihre Zielgruppen in Sozialen Netzwerken (sinnvoll wäre hier eine Abstimmung mit der AG Digitalisierung der LAG)
  • Integration junger Menschen mit Fluchterfahrungen in den Angeboten der MJA
  • Kultursensible und interkulturelle Arbeit
  • Integration in Bildung und Arbeitswelt
  • Gendersensible Arbeit mit jungen Menschen
  • Gesundheit, besonders unter dem Aspekt der wachsenden Anzahl von Jugendlichen und junger Erwachsener mit psychischen Auffälligkeiten und Erkrankungen, sowie riskantes, bzw. selbstschädigendes Verhalten, Suchtverhalten
  • Wohnungslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren
  • Gewaltprävention, besonders auch im Zusammenhang mit der Faszination von Jugendbanden oder extremistischen Einstellungen und Gruppierungen bei Jugendlichen
  • Angebot funktioneller Äquivalente in der Arbeit mit Gruppen, Möglichkeiten und Wirkungen von Elementen aus der Erlebnispädagogik
  • Visionen junger Menschen von ihrer Zukunft – Lebensplanung vor dem Hintergrund immer unsicherer werdender Lebensläufe und Strukturen sozialer Ungleichheit
  • Vorbilder für Jugendliche: Was zeichnet attraktive Vorbilder für Jugendliche aus? Wo können Jugendliche Vorbilder finden und was können sie von ihnen lernen? Wie kann Mobile Jugendarbeit Vorbilder nutzen, um zur Persönlichkeits- und Werteentwicklung Jugendlicher in positiver Weise beizutragen?
  • Bildung und Partizipation für eine nachhaltige persönliche und gesellschaftliche Entwicklung
  • Förderung von Demokratieverständnis und politischer Bildung mit den Zielgruppen Mobiler Jugendarbeit

Mittel für Projektvorhaben, die nicht unmittelbar in einen der genannten Bereiche fallen, können ebenfalls beantragt werden, wenn sie wichtige aktuelle Fragestellungen Mobiler Jugendarbeit und ihrer Zielgruppen bearbeiten.

…Ausschreibung

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Mobile Kindersozialarbeit

Die LAG führt seit 01.01.2018 im Rahmen des Masterplans Jugend der Landesregierung das Projekt „Implementierung eines Konzepts Mobiler Kindersozialarbeit in der Praxis (MKSA+)“ durch.

Ausgehend vom Methodenkonzept der Mobilen Jugendarbeit wurde Mobile Kindersozialarbeit von 2012 bis 2017 in einem zweistufigen Projekt an sechs Modellstandorten in Baden-Württemberg konzeptionell entwickelt und erprobt. Unterstützt wurde die LAG dabei durch das Ministerium für Soziales und Integration sowie durch den Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg.

Die Ergebnisse der Modellprojektphase bilden die Grundlage für die nun folgende Implementierung des Konzepts in der pädagogischen Praxis an bis zu zehn Standorten in 2019. Für die Folgejahre ist die Erhöhung der Anzahl der geförderten MKSA-Standorte vorgesehen.

Im Projekt wird Mobile Kindersozialarbeit als innovativer Handlungsansatz in die pädagogische Praxis eingeführt und weiter erprobt. Er richtet sich an Gruppierungen von Kindern im Alter von acht bis dreizehn Jahren, die im öffentlichen Raum durch selbst- und fremdgefährdendes Verhalten verstärkt auffällig werden und durch die bestehenden Angebote der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung nicht angemessen erreicht werden können.

Projektteilnahme:
Ausschreibung MKSA+ 2019
Fördereckpunkte MKSA+
Antrag Projektteilnahme 2019

Mobile Kindersozialarbeit Auswertungsbericht 2017 (Kurzfassung)