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SUMMARY:Nähe durch Distanz – Beziehungsgestaltung im digitalen Raum | Kann online echte Beziehung entstehen?
DESCRIPTION:Veranstaltungsbeschreibung \nDigitale Kommunikation gehört längst zum Alltag junger Menschen – und damit auch zur professionellen Praxis der Sozialen Arbeit. Trotzdem hält sich hartnäckig die Vorstellung\, dass tragfähige Beziehungen nur im persönlichen Kontakt entstehen können. Doch stimmt das überhaupt? \nAktuelle Forschung und langjährige Erfahrungen aus der Onlineberatung zeigen ein anderes Bild: Digitale Räume eröffnen eigene Möglichkeiten für Beziehungsgestaltung. Anonymität\, zeitliche Flexibilität und die selbstbestimmte Offenheit können dazu beitragen\, dass Vertrauen entsteht und persönliche Themen leichter angesprochen werden. \nIm Rahmen von ATLAS connect werfen wir gemeinsam einen Blick darauf\, wie professionelle Beziehungsgestaltung im digitalen Raum gelingen kann und welche Chancen digitale Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Soziale Arbeit bieten. \nDer Vortrag verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Onlineberatung und gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte des Instituts für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg. \nDas erwartet Sie: \n\nWie entstehen tragfähige Beziehungen im digitalen Raum?\nWelche Besonderheiten bietet digitale Kommunikation?\nAktuelle Forschungsergebnisse zur Onlineberatung\nImpulse für die professionelle Praxis der Sozialen Arbeit\nRaum für Fragen und fachlichen Austausch\n\nÜber die Referentin \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMara Stieler ist Sozialarbeiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für E-Beratung der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Nach ihrem Bachelorstudium der Sozialen Arbeit absolvierte sie den Masterstudiengang Therapeutische Soziale Arbeit an der Hochschule Nordhausen. Seit 2021 ist sie am Institut für E-Beratung tätig\, promoviert im BayWISS-Verbundkolleg Sozialer Wandel und engagiert sich dort zudem als Promovierendenvertreterin. \n  \nIhre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Onlineberatung\, Online-Streetwork sowie Künstliche Intelligenz in der Beratung. Dabei beschäftigt sie sich insbesondere mit der Frage\, wie digitale Kommunikation professionelle Beziehungsarbeit verändert und welche Chancen sowie Herausforderungen sich daraus für die Soziale Arbeit ergeben. \nNeben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit bringt Mara Stieler umfangreiche Praxiserfahrung mit: Als zertifizierte Onlineberaterin war sie viele Jahre in der Online-Trauerberatung für Jugendliche und junge Erwachsene tätig. Darüber hinaus ist sie Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift DiMe-Sozial und verbindet in ihrer Arbeit wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen für Fachkräfte. \n  \n\n\n\nAnmeldung \n\n  \nATLAS \nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.  \nDie Veranstaltungsreihe ATLAS Connect verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen\, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.  \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. \n 
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SUMMARY:Social Media verbieten? Warum Medienkompetenz wichtiger ist als Verbote
DESCRIPTION:Veranstaltungsbeschreibung \nTikTok verbieten\, Smartphones aus Schulen verbannen oder Social Media erst ab einem bestimmten Alter erlauben – Forderungen nach Einschränkungen digitaler Medien werden immer wieder laut. Dahinter steht oft die Sorge um die Auswirkungen digitaler Plattformen auf junge Menschen. Doch führen Verbote tatsächlich zu einem gesünderen Umgang mit Medien? \nSoziale Medien sind längst fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten. Gleichzeitig wird kontrovers darüber diskutiert\, wie ein gesunder Umgang mit digitalen Medien gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach Medienkompetenz\, digitaler Mündigkeit\, Verantwortung und den Möglichkeiten\, junge Menschen in digitalen Räumen zu begleiten und zu stärken. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht nur\, ob junge Menschen digitale Medien nutzen\, sondern vor allem\, wie sie befähigt werden können\, diese reflektiert\, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu gestalten. \nIm Rahmen dieses ATLAS Connects wirft Dirk von Gehlen einen Blick auf aktuelle Entwicklungen\, Trends und Debatten in digitalen Räumen. Dabei geht es nicht nur um Risiken und Herausforderungen\, sondern auch um die Potenziale sozialer Medien. Anhand konkreter Beispiele zeigt er auf\, wie digitale Plattformen kreative Ausdrucksformen\, gesellschaftliche Teilhabe\, Gemeinschaft und Lernen ermöglichen können. \nGemeinsam diskutieren wir\, wie ein zeitgemäßer Umgang mit digitalen Medien aussehen kann und welche Rolle Fachkräfte dabei spielen\, junge Menschen zu begleiten\, zu stärken und ihre Handlungskompetenz in digitalen Räumen zu fördern. \nÜber den Referenten \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDirk von Gehlen ist Autor\, Journalist und Vortragsredner. Der Diplom-Journalist arbeitet als Director Think Tank am SZ-Institut. Er plädiert für einen kulturpragmatischen Umgang mit dem Neuen und hat zuletzt im Rheinwerk-Verlag das Buch „Social Media verbieten? Verboten!“ veröffentlicht – ein Plädoyer für mehr Medienkompetenz und digitale Mündigkeit. \n  \n\n\n\n  \nAnmeldung \n\n  \nATLAS \nDas Projekt ATLAS beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es\, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten\, wie reale Teilhabe\, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.  \nDie Veranstaltungsreihe ATLAS Connect verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen\, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.  \nDas Projekt wird umgesetzt von der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. und wird finanziert durch das Ministerium für Soziales\, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln\, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. \n 
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