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		<title>Einsamkeit bei jungen Menschen</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/einsamkeit-bei-jungen-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Beziehungen Zeit brauchen und Jugendsozialarbeit unverzichtbar ist Wer an Einsamkeit denkt, hat häufig ältere Menschen vor Augen. Menschen, die allein leben, wenig Besuch bekommen und kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Dabei wird eine andere Altersgruppe häufig übersehen: junge Menschen. Die Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2022 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/einsamkeit-bei-jungen-menschen/">Einsamkeit bei jungen Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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   ARTIKEL: EINSAMKEIT BEI JUNGEN MENSCHEN
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Beziehungen Zeit brauchen und Jugendsozialarbeit unverzichtbar ist</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer an Einsamkeit denkt, hat häufig ältere Menschen vor Augen. Menschen, die allein leben, wenig Besuch bekommen und kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Dabei wird eine andere Altersgruppe häufig übersehen: junge Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2022 zeigt, dass junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren besonders häufig von Einsamkeit betroffen sind. (<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Ergebnisse/_inhalt.html">Statistisches Bundesamt, 2025</a>) Das könnte zunächst überraschend wirken. Sind junge Menschen nicht in der Schule, in sozialen Medien oder in ihrer Freizeit ständig mit anderen in Kontakt? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch soziale Kontakte und soziale Verbundenheit sind nicht dasselbe. Man kann von Menschen umgeben sein und sich trotzdem einsam fühlen. Die Jugend ist eine Lebensphase, in der Freundschaften, Gruppen und soziale Beziehungen eine besonders wichtige Rolle spielen. Wenn hier das Zugehörigkeitsgefühl fehlt, ist es besonders gravierend.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum gerade junge Menschen besonders verletzlich sind</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Jugend ist geprägt von Übergängen. Freundschaften verändern sich, Schulklassen werden verlassen, Ausbildungen begonnen oder abgebrochen, neue Beziehungen entstehen und andere leben sich auseinander. Gleichzeitig müssen junge Menschen herausfinden, wer sie sind, wo sie dazugehören und welchen Platz sie in der Gesellschaft einnehmen möchten. Gerade diese Entwicklungsaufgaben machen die Jugend zu einer Lebensphase, in der Einsamkeit besonders relevant werden kann. Denn Einsamkeit entsteht nicht allein durch fehlende Kontakte, sondern durch die wahrgenommene Diskrepanz zwischen den sozialen Beziehungen, die man sich wünscht, und denen, die man tatsächlich erlebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass Einsamkeit selbst zu einem Hindernis für neue Beziehungen werden kann. Wer wiederholt Zurückweisung erlebt oder sich ausgeschlossen fühlt, entwickelt möglicherweise die Erwartung, auch künftig nicht akzeptiert zu werden. Neutrale Reaktionen anderer werden dann schneller als Ablehnung interpretiert. Rückzug erscheint als Schutz vor weiteren Enttäuschungen, verstärkt aber möglicherweise genau das Gefühl, nicht dazuzugehören. In der Einsamkeitsforschung wird in diesem Zusammenhang auch von verzerrten sozialen Kognitionen gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird deutlich: Es reicht nicht immer aus, einsamen Menschen einfach mehr Kontaktmöglichkeiten anzubieten. Manchmal braucht es Unterstützung dabei, Vertrauen in soziale Beziehungen zurückzugewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einsamkeit ist auch eine Frage gesellschaftlicher Teilhabe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsamkeit hat aber nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Dimension. Junge Menschen möchten nicht ausschließlich dazugehören. Sie möchten auch mitgestalten, ernst genommen werden und erleben, dass ihre Meinung etwas verändert. Was aber passiert, wenn junge Menschen immer wieder erfahren, dass ihre Perspektiven in politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen kaum berücksichtigt werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2025 zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Einsamkeit und politischer Selbstwirksamkeit. 60 Prozent der stark einsamen jungen Menschen glauben nicht daran, politische oder gesellschaftliche Veränderungen bewirken zu können. Unter den nicht einsamen Befragten sind es 42 Prozent. (<a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/mai/die-einsamkeit-junger-menschen-ist-eine-gefahr-fuer-die-demokratie">Bertelsmann Stiftung, 2025</a>) Die Ergebnisse belegen keine einfache Ursache-Wirkungs-Beziehung. Sie verdeutlichen aber, wie eng soziale Zugehörigkeit, gesellschaftliche Anerkennung und politische Teilhabe miteinander verbunden sind. Wer sich dauerhaft übersehen fühlt, kann nicht nur das Vertrauen in andere Menschen verlieren, sondern auch das Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb bedeutet Einsamkeitsprävention auch, Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Junge Menschen müssen erfahren können, dass ihre Interessen zählen, dass sie Entscheidungen beeinflussen können und dass sie ein Teil dieser Gesellschaft sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Jugendsozialarbeit gegen Einsamkeit leisten kann</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier liegt eine besondere Stärke der Jugendsozialarbeit. Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit, der Schulsozialarbeit und anderer Bereiche der Jugend(sozial)arbeit schaffen Räume, in denen junge Menschen Beziehungen aufbauen, soziale Erfahrungen sammeln und Selbstwirksamkeit erleben können. Für die Mobile Jugendarbeit ist dieses Ziel auch in den fachlichen Standards festgehalten. (<a href="https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2023/10/Fachliche-Standards-Mobile-Jugendarbeit-BW_MV2023.pdf">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg, 2023</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht unbedingt um große Projekte oder spezielle pädagogische Programme. Manchmal beginnt es mit einer Fachkraft, die regelmäßig ansprechbar ist. Die sich für einen jungen Menschen interessiert, ohne sofort eine Veränderung zu erwarten. Die zuhört, auch wenn Gespräche zunächst oberflächlich bleiben. Die nachfragt und auch dann noch da ist, wenn etwas nicht funktioniert. Solche Beziehungen können die Grundlage dafür schaffen, dass junge Menschen neue soziale Erfahrungen machen. Denn wer gelernt hat, Ablehnung zu erwarten, braucht Erfahrungen, die dieser Erwartung widersprechen. Dafür benötigen Fachkräfte Zeit, Kontinuität und die Möglichkeit, tragfähige Beziehungen aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf aufbauend kann Jugendsozialarbeit soziale und emotionale Kompetenzen stärken: Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, Konflikte bewältigen, auf andere zugehen, unterschiedliche Perspektiven verstehen oder mit Zurückweisung umgehen. Entscheidend ist dabei auch die Art der Rückmeldung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statt Jugendliche durch Zuschreibungen wie „Du bist eben schüchtern“ auf bestimmte Eigenschaften festzulegen, kann es hilfreicher sein, konkrete Entwicklungen sichtbar zu machen: „Du hast heute jemanden angesprochen, obwohl dir das schwergefallen ist.“ Prozessbezogenes Feedback kann Entwicklungen sichtbar machen. Personenzuschreibungen können dagegen bestehende Selbstbilder verfestigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jugendsozialarbeit kann damit nicht nur soziale Kontakte ermöglichen, sondern junge Menschen dabei begleiten, ihre Beziehungen zunehmend selbstbestimmt zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonderangebote für einsame Jugendliche?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Einsamkeit als gesellschaftliches Problem erkannt wird, entsteht schnell die Frage nach speziellen Angeboten für betroffene junge Menschen. Doch genau hier lohnt sich ein differenzierter Blick. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsame Jugendliche sind zunächst Jugendliche. Sie interessieren sich für Musik, Sport, Gaming, Freundschaften, Mode oder andere Dinge, genauso wie Gleichaltrige, die sich nicht einsam fühlen. Ein besonderes Angebot ausschließlich für „einsame Jugendliche“ kann deshalb auch problematisch sein. Denn Einsamkeit kann mit Scham verbunden sein. Wer möchte schon vor anderen zugeben müssen, dass er oder sie keine ausreichenden sozialen Beziehungen hat?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fachkräfte müssen dafür sensibilisiert werden, mögliche Anzeichen wahrzunehmen. Sozialer Rückzug, Unsicherheit in Beziehungen oder wiederkehrende Konflikte können Hinweise sein. Sie sind aber keine eindeutigen Belege für Einsamkeit. Es braucht eine professionelle Haltung, die nicht vorschnell bewertet, sondern nachfragt und es braucht Angebote, die an den Interessen junger Menschen ansetzen, ohne sie über ihre Schwierigkeiten zu definieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erreichbarkeit ist eine gemeinsame Aufgabe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Herausforderung besteht darin, diejenigen jungen Menschen zu erreichen, die besonders unter Einsamkeit leiden. Denn Menschen, denen soziale Kontakte schwerfallen, suchen nicht zwangsläufig von sich aus nach Unterstützung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ansatzpunkt sind Schulen. Sie gehören zu den wenigen Orten, an denen ein großer Teil junger Menschen unabhängig von ihren Interessen, ihrem familiären Hintergrund oder ihrer sozialen Einbindung erreichbar ist. Das bedeutet nicht, dass Einsamkeitsprävention allein Aufgabe der Schule werden sollte. Vielmehr braucht es eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeit, Mobiler Jugendarbeit, Offener Kinder- und Jugendarbeit, Vereinen, Beratungsstellen und weiteren Akteur:innen im Sozialraum. Schule kann ein Zugang sein. Mobile Jugendarbeit kann Beziehungen im Sozialraum stärken. Vereine und offene Angebote können neue Begegnungsmöglichkeiten eröffnen. Entscheidend ist, diese unterschiedlichen Zugänge miteinander zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsamkeit lässt sich nicht von einer einzelnen Einrichtung oder Profession lösen. Es braucht gemeinsame Konzepte, abgestimmte Zugangswege und verlässliche Kooperationen. Dabei muss auch das gesellschaftliche Stigma von Einsamkeit abgebaut werden. Einsamkeit ist kein persönliches Versagen, sondern eine menschliche Erfahrung, die grundsätzlich jeden Menschen treffen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beziehungen brauchen Zeit – Kürzungen gefährden genau diese Grundlage</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhaltende Einsamkeit ist nicht nur unangenehm. Sie steht in einem wechselseitigen Zusammenhang mit psychischen und körperlichen Erkrankungen. Einsamkeit kann krank machen, während gesundheitliche Belastungen wiederum Einsamkeit verstärken können. (<a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/240424/9ecd4971c03a49960f102d161c4bab7b/20240530-factsheet-strategie-gegen-einsamkeit-data.pdf">Kompetenznetz Einsamkeit, 2024</a>) Die gesellschaftliche Bedeutung von Prävention ist damit offensichtlich. Gleichzeitig erleben wir jedoch, dass ausgerechnet jene Strukturen zunehmend unter Druck geraten, die soziale Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe fördern können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Erhebung aus dem Jahr 2026 zeigt, dass zahlreiche Einrichtungen von Kürzungen, steigenden Anforderungen und anhaltender Planungsunsicherheit betroffen sind. Die Einschränkungen betreffen unter anderem die Präsenz im Sozialraum und die Möglichkeiten frühzeitiger Unterstützung. (<a href="https://www.lag-mobil.de/kuerzungen-in-der-mobilen-jugendarbeit-streetwork/">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg, 2026</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier entsteht ein grundlegender Widerspruch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen, dass junge Menschen stabile Beziehungen benötigen. Wir wissen, dass Vertrauen nicht auf Knopfdruck entsteht. Und wir wissen, dass gerade belastete junge Menschen häufig besonders viel Zeit brauchen, bevor sie Unterstützung annehmen können. Gleichzeitig erwarten wir von der Jugendsozialarbeit, mit immer weniger Ressourcen auf immer komplexere Problemlagen zu reagieren. Wie soll Beziehungsarbeit gelingen, wenn die Bedingungen, unter denen Beziehungen entstehen können, immer unsicherer werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Fachkraft, die aufgrund knapper Ressourcen ständig zwischen akuten Krisen wechseln muss, hat weniger Möglichkeiten, langfristige Beziehungen zu gestalten. Ein Angebot, dessen Fortbestand regelmäßig infrage steht, kann jungen Menschen nur eingeschränkt jene Verlässlichkeit vermitteln, die sie benötigen. Und wenn Einrichtungen schließen oder Personalstellen wegfallen, verschwinden nicht nur Angebote. Es gehen auch gewachsene Beziehungen, Vertrauen und wichtige Zugänge verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jugendsozialarbeit wirkt – wenn wir sie wirken lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einsamkeit junger Menschen lässt sich nicht durch einzelne Projekte oder kurzfristige Maßnahmen beseitigen. Was wir brauchen, sind stabile soziale Strukturen, niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten und Fachkräfte, die junge Menschen langfristig begleiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobile Jugendarbeit und andere Bereiche der Jugendsozialarbeit schaffen dafür wichtige Voraussetzungen. Sie ermöglichen Zugehörigkeit, unterstützen bei der Gestaltung sozialer Beziehungen, fördern Selbstwirksamkeit und eröffnen Wege zu gesellschaftlicher Teilhabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Arbeit ist häufig unspektakulär. Ihre Bedeutung zeigt sich nicht immer in kurzfristig messbaren Ergebnissen, sondern in Entwicklungen, die Zeit brauchen. In einem jungen Menschen, der sich wieder traut, auf andere zuzugehen. In einer Gruppe, die lernt, Konflikte gemeinsam auszutragen. Oder in der Erfahrung, mit den eigenen Bedürfnissen und Interessen ernst genommen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Einsamkeit bei jungen Menschen wirksam begegnen möchte, darf deshalb nicht nur zusätzliche Maßnahmen fordern. Er muss auch die bestehenden Strukturen stärken, die Beziehungen überhaupt erst ermöglichen. Dafür braucht es politische Anerkennung, verlässliche Finanzierung und langfristige Perspektiven für die Fachkräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn gegen Einsamkeit helfen nicht allein mehr Kontakte. Es helfen Beziehungen, Zugehörigkeit und das Gefühl, einen Platz in der Gesellschaft zu haben.<strong><br></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen- und Literaturverzeichnis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bertelsmann Stiftung (2025). <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2025/mai/die-einsamkeit-junger-menschen-ist-eine-gefahr-fuer-die-demokratie">Die Einsamkeit junger Menschen ist eine Gefahr für die Demokratie</a> (26. Mai 2025).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kompetenznetz Einsamkeit (2024). <a href="https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/240424/9ecd4971c03a49960f102d161c4bab7b/20240530-factsheet-strategie-gegen-einsamkeit-data.pdf">Factsheet – Einsamkeit in Deutschland</a> (auf Grundlage des Einsamkeitsbarometers 2024).</p>



<p class="wp-block-paragraph">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg (2026). <a href="https://www.lag-mobil.de/kuerzungen-in-der-mobilen-jugendarbeit-streetwork/">Kürzungen in der Mobilen Jugendarbeit/Streetwork</a> (30. April 2026).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Statistisches Bundesamt (2025). <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Zeitverwendung/Ergebnisse/_inhalt.html">Wo bleibt die Zeit? Ergebnisse zur Zeitverwendung in Deutschland 2022</a>, Abschnitt „Einsamkeit“ (Aktualisierung vom 6. Juni 2025).</p>



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  <h2 style="margin-top:0; margin-bottom:18px;">
    ATLAS
  </h2>

  <p>
    Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.
  </p>

  <p style="margin-bottom:0;">
    Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong> aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
  </p>

</div>



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   ARTIKEL: EINSAMKEIT BEI JUNGEN MENSCHEN
   ===================================== */

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<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/einsamkeit-bei-jungen-menschen/">Einsamkeit bei jungen Menschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Unsicherheit und Selbstwirksamkeit. Perspektiven für die Jugendsozialarbeit.</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/zwischen-unsicherheit-und-selbstwirksamkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Haus, ein fester Arbeitsplatz, Ehe und nachbarschaftliche Beziehungen: Vieles, was lange mit der Vorstellung von Stabilität verbunden war, wird heute als weniger vorhersehbar oder planbar erlebt. Diese Sicherheiten waren nie für alle gleichermaßen erreichbar – und auch dort, wo sie bestanden, waren sie nie vollkommen sicher. Beziehungen konnten scheitern, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/zwischen-unsicherheit-und-selbstwirksamkeit/">Zwischen Unsicherheit und Selbstwirksamkeit. Perspektiven für die Jugendsozialarbeit.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein Haus, ein fester Arbeitsplatz, Ehe und nachbarschaftliche Beziehungen: Vieles, was lange mit der Vorstellung von Stabilität verbunden war, wird heute als weniger vorhersehbar oder planbar erlebt. Diese Sicherheiten waren nie für alle gleichermaßen erreichbar – und auch dort, wo sie bestanden, waren sie nie vollkommen sicher. Beziehungen konnten scheitern, Arbeitsplätze verloren gehen und Lebensentwürfe sich verändern. Trotzdem gab es eine verbreitete Vorstellung davon, dass bestimmte Entscheidungen und Lebenswege langfristige Stabilität schaffen können: Wer investiert, baut etwas auf. Wer sich bindet, schafft Verbindlichkeit. Wer Entscheidungen für die Zukunft trifft, kann mit einem gewissen Maß an Beständigkeit rechnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele junge Menschen erleben diese scheinbaren Gewissheiten heute weniger selbstverständlich. Wohnraum ist vielerorts schwer bezahlbar. Erwerbsbiografien verlaufen nicht immer geradlinig. Beziehungen und Lebensentwürfe verändern sich. Gleichzeitig gehören globale Krisen, gesellschaftliche Konflikte und schnelle technologische Veränderungen zum Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind die Bedingungen des Aufwachsens heute nicht ohne Weiteres mit denen früherer Generationen vergleichbar. Und auch die Strategien, die junge Menschen entwickeln, um Verlässlichkeit herzustellen, sind andere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Suche nach Sicherheit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir Fitness, digitale Communities, finanzielle Selbstoptimierung oder scheinbar belanglose Konsumtrends vor diesem Hintergrund aus einer anderen Perspektive betrachten, ist vielleicht vieles gar nicht so belanglos. Möglicherweise verbirgt sich dahinter ein gemeinsames Bedürfnis vieler junger Menschen: die Suche nach Sicherheit. Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit kann beispielsweise mehr bedeuten als das Streben nach Wohlstand. Er kann Ausdruck des Bedürfnisses sein, möglichst wenig von unsicheren äußeren Umständen abhängig zu sein.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-primary-color">Exkurs: Wenn gesellschaftliche Risiken zur persönlichen Aufgabe werden</mark></strong></summary>
<p class="has-lightgrey-background-color has-background wp-block-paragraph">Soziologen wie Ulrich Beck und Pierre Bourdieu haben auf unterschiedliche Weise beschrieben, wie stark individuelle Lebenswege von gesellschaftlichen Strukturen geprägt sind. Ulrich Beck machte die <strong>Individualisierung</strong> zu einem zentralen Begriff seiner Gesellschaftsanalyse: Traditionelle Sicherheiten und vorgegebene Lebenswege verlieren an Verbindlichkeit, während Einzelne ihre Biografie zunehmend selbst gestalten und Entscheidungen treffen müssen (vgl. Beck 1986, S. 206, 216–217). Pierre Bourdieu zeigte zugleich, dass die dafür verfügbaren Ressourcen sehr ungleich verteilt sind. Ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital – etwa finanzielle Mittel, Bildung und soziale Netzwerke – beeinflussen die tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten eines Menschen und werden wesentlich durch seine soziale Herkunft mitgeprägt (vgl. Bourdieu 1983, S. 185–191). Didier Eribon knüpft daran insbesondere mit Blick auf <strong>soziale Herkunft und Klassenzugehörigkeit</strong> an. Seine Arbeiten verdeutlichen, wie stark die Sozialisation im Herkunftsmilieu auch dann weiterwirkt, wenn Menschen sozial aufsteigen oder sich von diesem Milieu entfernen (vgl. Eribon 2016, S. 12).<br><br>Beck, Ulrich (1986): <em>Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne.</em> Frankfurt am Main: Suhrkamp.<br>Bourdieu, Pierre (1983): „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital“. In: Reinhard Kreckel (Hrsg.): <em>Soziale Ungleichheiten</em>. Soziale Welt, Sonderband 2. Göttingen: Otto Schwartz, S. 183–198.<br>Eribon, Didier (2016): <em>Rückkehr nach Reims.</em> Aus dem Französischen von Tobias Haberkorn. Berlin: Suhrkamp.</p>
</details>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Beziehungen werden teilweise stärker unter dem Gesichtspunkt persönlicher Absicherung betrachtet. Finanzielle Eigenständigkeit, klare Absprachen oder Eheverträge müssen dann nicht zwangsläufig als Ausdruck mangelnden Vertrauens verstanden werden, sondern können auch als Versuch gesehen werden, Sicherheit in einer potenziell veränderlichen Zukunft herzustellen. Gleichzeitig gewinnen digitale Gemeinschaften an Bedeutung. Menschen finden über gemeinsame Interessen, Erfahrungen, Humor oder Lebenssituationen zueinander – unabhängig davon, ob sie am selben Ort leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Begegnungen selbst werden stärker organisiert und kuratiert: über Messenger, Plattformen, Dating-Apps, organisierte Freizeitangebote oder digitale Communities. Gemeinschaft verschwindet dadurch nicht unbedingt. Aber sie verändert ihre Form – und wird häufiger bewusst gesucht, geplant und gestaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnliches lässt sich auch in einem anderen Bereich beobachten: Dort, wo soziale Beziehungen und Lebensumstände weniger selbstverständlich oder vorhersehbar erscheinen, können vertraute Dinge und wiederkehrende Routinen eine besondere Bedeutung bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Dinge und Routinen Halt geben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund werden auch Trends interessant, die auf den ersten Blick oberflächlich oder rätselhaft wirken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sammelfiguren, bestimmte Marken, Kuscheltiere für Erwachsene oder andere persönliche Gegenstände, die als emotionale Anker dienen können, werden schnell als bloße Konsumphänomene belächelt. Doch Dinge können auch emotionale Funktionen übernehmen. Sie können Erinnerungen tragen, Zugehörigkeit ausdrücken, Routinen schaffen oder Trost vermitteln. Das bedeutet nicht, dass jeder Konsum psychologisch aufgeladen werden muss. Aber es lohnt sich, danach zu fragen, warum gerade Dinge attraktiv werden, die Vertrautheit, Wiedererkennbarkeit und das Gefühl von Beständigkeit versprechen. Vielleicht geht es manchmal weniger um das Produkt selbst als um das Gefühl dahinter: etwas zu besitzen, das bleibt, vertraut ist und sich kontrollieren lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Boom von Fitnessstudios lässt sich aus dieser Perspektive betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Training gehört für viele junge Menschen längst selbstverständlich zum Alltag. Häufig wird darüber vor allem im Zusammenhang mit Schönheitsidealen, Körperbildern oder Selbstoptimierung gesprochen. Diese Aspekte spielen zweifellos eine Rolle. Gleichzeitig bietet Training etwas, das in anderen Lebensbereichen nicht immer selbstverständlich ist: eine relativ unmittelbare Erfahrung von Ursache und Wirkung. Wer regelmäßig trainiert, bemerkt Fortschritte. Gewichte können gesteigert werden, Bewegungen fallen leichter, die Ausdauer verbessert sich. Wer Zeit und Energie investiert, kann Veränderungen beobachten. In einer Welt, in der viele langfristige Ziele unsicher erscheinen, kann diese Erfahrung besonders attraktiv sein. Der eigene Körper wird zu einem Bereich, auf den unmittelbarer Einfluss genommen werden kann. Training schafft Routinen, Struktur und messbare Entwicklung. Damit kann das Fitnessstudio auch ein Ort der Selbstwirksamkeit sein: Ich tue etwas – und ich kann erleben, dass mein Handeln einen Unterschied macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Perspektive erscheinen manche aktuellen Jugendphänomene weniger als Ausdruck von Oberflächlichkeit, Narzissmus oder mangelnder Belastbarkeit. Solche Motive können durchaus eine Rolle spielen – sie erklären die Phänomene aber nicht vollständig. Vielleicht erleben wir vielmehr unterschiedliche Versuche junger Menschen, unter Bedingungen von Unsicherheit trotzdem Nähe, Orientierung, Geborgenheit und Selbstwirksamkeit herzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet das für die Jugendsozialarbeit?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Jugendsozialarbeit lässt sich daraus zunächst eine grundlegende Haltung ableiten:<br></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-primary-color"><strong>Im Mittelpunkt sollten die Probleme stehen, die Jugendliche haben, und nicht in erster Linie die Probleme, die sie machen</strong>.</mark></p>
<cite>Franz Josef Krafeld</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Perspektive bedeutet nicht, problematisches Verhalten auszublenden oder jede Entwicklung unkritisch zu betrachten. Natürlich ist es wichtig, mögliche problematische Entwicklungen zu erkennen: Finanzielle Selbstoptimierung kann Druck erzeugen, Körperbilder können belastend werden, digitale Gemeinschaften können ausgrenzen oder problematische Dynamiken entwickeln und Konsum kann zum Ersatz für andere Formen der Bedürfnisbefriedigung werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ebenso wichtig ist es, die dahinterliegenden Bedürfnisse in den Blick zu nehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hinter dem Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit kann ein Bedürfnis nach Stabilität stehen.</li>



<li>Hinter digitalen Gemeinschaften kann die Suche nach Zugehörigkeit liegen.</li>



<li>Hinter intensivem Training kann das Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit stehen.</li>



<li>Hinter Konsumtrends können Trost, Identifikation, Orientierung oder emotionale Sicherheit eine Rolle spielen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen könnten damit ähnliche Fragen stehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo gehöre ich hin?</li>



<li>Worauf kann ich mich verlassen?</li>



<li>Was kann ich selbst beeinflussen?</li>



<li>Wo finde ich Halt, wenn vieles um mich herum unsicher erscheint?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Jugendsozialarbeit kann genau an diesen Fragen ansetzen und versuchen zu verstehen, welche Bedürfnisse diese Strategien erfüllen. Wenn wir das Bedürfnis hinter einem Verhalten erkennen, können wir junge Menschen dabei unterstützen, tragfähige Formen von Sicherheit zu entwickeln – durch Beziehungen, Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit und die Erfahrung, mit den eigenen Fragen und Bedürfnissen ernst genommen zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn vielleicht ist die größere Geschichte hinter Fitnessstudios, Social Media, Dating, Finanztrends oder der nächsten Sammelfigur gar nicht der jeweilige Trend. Vielleicht ist es die Geschichte einer Generation, die versucht, in einer schwer vorhersehbaren Welt Orte zu finden, an denen sie sich sicher, verbunden und handlungsfähig fühlt. </p>



<div style="background-color:#ffffff; border:1px solid #d2d2d2; border-left:7px solid #da3c15; padding:32px 36px; margin:30px 0;">

  <h2 style="margin-top:0; margin-bottom:18px;">
    ATLAS
  </h2>

  <p>
    Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.
  </p>

  <p style="margin-bottom:0;">
    Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong> aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
  </p>

</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Lebenswelten verstehen: ATLAS macht Entwicklungen für die Praxis greifbar</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/digitale-lebenswelten-verstehen-atlas-macht-entwicklungen-fuer-die-praxis-greifbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tamara Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 05:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Jugendarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TikTok, algorithmisch zusammengestellte Feeds, digitale Beziehungen oder Künstliche Intelligenz: Digitale Räume sind selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen. Für die Jugendsozialarbeit stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie diese Entwicklungen wahrgenommen, eingeordnet und in der pädagogischen Praxis aufgegriffen werden können. Genau hier setzt ATLAS an. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">TikTok, algorithmisch zusammengestellte Feeds, digitale Beziehungen oder Künstliche Intelligenz: Digitale Räume sind selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen. Für die Jugendsozialarbeit stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie diese Entwicklungen wahrgenommen, eingeordnet und in der pädagogischen Praxis aufgegriffen werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt ATLAS an. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der ethnografischen Beobachtung digitaler Räume. Mit mehreren projektbezogenen TikTok-Profilen untersucht das Team, welche Inhalte in Feeds sichtbar werden, wie sie sich algorithmisch verdichten und welche Narrative, Rollenbilder und gesellschaftlichen Deutungen dabei hervortreten. Die Beobachtungen werden anschließend fachlich eingeordnet und für die Praxis aufbereitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit verschiedenen Formaten macht ATLAS diese Erkenntnisse für Fachkräfte zugänglich. Die wöchentlichen „ATLAS Notes“ geben kompakte Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen. Im „ATLAS Update“ können konkrete Trends und Fragestellungen gemeinsam diskutiert werden. Bei „ATLAS Connect“ ergänzen externe Expert:innen diese Perspektiven mit Fachimpulsen zu aktuellen digitalen Themen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem geplanten „ATLAS Toolkit“ wird das Angebot weiter ausgebaut. Vorgesehen sind unter anderem Handreichungen, Checklisten, Videos und E-Learning-Bausteine zu Medienkompetenz, Fake News und problematischen Inhalten, Meldestellen und Onlineberatungen sowie zur Kontakt-, Beratungs- und Beziehungsgestaltung in digitalen Räumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherige Arbeit macht deutlich: Digitale und analoge Lebenswelten lassen sich in der Jugendsozialarbeit nicht getrennt betrachten. Beziehungen, Teilhabe, Orientierung und Risiken sind heute wesentlich durch digitale Medien und Kommunikationsformen mitgeprägt. ATLAS unterstützt Fachkräfte dabei, diese Entwicklungen fachlich einzuordnen und sozialpädagogische Praxis zunehmend auch digital und hybrid zu denken.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ATLAS Update – Wenn ein Tanzclip zur Moraldebatte wird</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-digitale-lebenswelten-verstehen-und-einordnen-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lag-mobil.de/?post_type=tribe_events&#038;p=3993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Shaming, Religion und Gegenöffentlichkeit auf TikTok  Ein Hennaabend, ein viraler Clip, tausende Reaktionen: Was zunächst wie ein kurzer Moment auf einer Feier wirkt, wird auf TikTok plötzlich zur Debatte über Religion, Scham, Weiblichkeit, Ehre, Zugehörigkeit und soziale Erwartungen.  Im nächsten ATLAS Update schauen wir gemeinsam auf den Originalclip und ausgewählte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-digitale-lebenswelten-verstehen-und-einordnen-8/">ATLAS Update – Wenn ein Tanzclip zur Moraldebatte wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-65463fea elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="65463fea" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
<div class="elementor-widget-container">
<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default"><b style="color: #444444; font-size: 16px;"><span data-contrast="auto">Shaming, Religion und Gegenöffentlichkeit auf TikTok</span></b><span style="color: #444444; font-size: 16px;" data-ccp-props="{}"> </span></h5>
</div>
</div>
<div class="elementor-element elementor-element-7bf97139 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7bf97139" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
<div class="elementor-widget-container">
<p><span data-contrast="auto">Ein Hennaabend, ein viraler Clip, tausende Reaktionen: Was zunächst wie ein kurzer Moment auf einer Feier wirkt, wird auf TikTok plötzlich zur Debatte über Religion, Scham, Weiblichkeit, Ehre, Zugehörigkeit und soziale Erwartungen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Im nächsten </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS Update</span></b><span data-contrast="auto"> schauen wir gemeinsam auf den Originalclip und ausgewählte Reactions. Dabei fragen wir: Was passiert mit einem Video im Feed? Welche Normen werden sichtbar? Wo beginnt Shaming? Wann wird aus Community Kontrolle — und welche Gegenöffentlichkeit entsteht?</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das ATLAS Update ist ein </span><b><span data-contrast="auto">Austauschformat</span></b><span data-contrast="auto">. Wir geben kurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS und möchten danach mit euch ins Gespräch kommen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
</div>
</div>
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<div class="elementor-widget-container">
<p><b><span data-contrast="auto">Das erwartet euch:</span></b><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<ul>
<li><span data-contrast="auto">Gemeinsames Anschauen und Einordnen ausgewählter Inhalte</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Austausch zu Shaming, Religion, Zugehörigkeit und Gegenöffentlichkeit</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Diskussion zu Community, sozialer Kontrolle und gesellschaftlichen Normen</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Raum für Fragen, Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis</span></li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</section>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://fexbw.de/event/atlas-update-wenn-ein-tanzclip-zur-moraldebatte-wird/">Anmeldung</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ATLAS</strong></p>
<p>Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.</p>
<p>Mit <strong>ATLAS Connect</strong> bietet das Projekt vertiefende Online-Fachveranstaltungen mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Die Formate verbinden aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit fachlichen Impulsen und schaffen Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion.</p>
<p>Die <strong>ATLAS Updates</strong> greifen regelmäßig aktuelle Trends, Debatten und Entwicklungen aus digitalen Lebenswelten auf. In kompakten Online-Formaten werden neue Beobachtungen aus dem Projekt vorgestellt, gemeinsam eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis diskutiert.</p>
<p>Ergänzt werden die Angebote durch die <strong>ATLAS Notes</strong>. Die kurzen, praxisnahen One-Pager bündeln zentrale Beobachtungen aus digitalen Räumen, ordnen aktuelle Phänomene ein und stellen Fachkräften kompakte Informationen für den schnellen Wissenstransfer zur Verfügung.</p>
<p>Gemeinsam schaffen <strong>ATLAS Connect</strong>, <strong>ATLAS Updates</strong> und <strong>ATLAS Notes</strong> verschiedene Zugänge zu aktuellen Entwicklungen digitaler Lebenswelten – von der vertieften fachlichen Auseinandersetzung über den kollegialen Austausch bis hin zur kompakten Wissensvermittlung.</p>
<p>Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong>aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-digitale-lebenswelten-verstehen-und-einordnen-8/">ATLAS Update – Wenn ein Tanzclip zur Moraldebatte wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gefühle im Feed: Ein Thema für die Jugendsozialarbeit</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/gefuehle-im-feed-ein-thema-fuer-die-jugendsozialarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 05:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lag-mobil.de/?p=4148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Empörung, Konflikte und Provokation sind in sozialen Medien nichts Neues. Verändert hat sich jedoch, wie präzise Plattformen inzwischen erfassen können, welche Inhalte Menschen beschäftigen – und wie konsequent Empfehlungssysteme auf diese Signale reagieren. Aufmerksamkeit ist die zentrale Währung sozialer Medien. Empfehlungssysteme berücksichtigen unter anderem, welche Inhalte angesehen, kommentiert, geteilt oder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Empörung, Konflikte und Provokation sind in sozialen Medien nichts Neues. Verändert hat sich jedoch, wie präzise Plattformen inzwischen erfassen können, welche Inhalte Menschen beschäftigen – und wie konsequent Empfehlungssysteme auf diese Signale reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufmerksamkeit ist die zentrale Währung sozialer Medien. Empfehlungssysteme berücksichtigen unter anderem, welche Inhalte angesehen, kommentiert, geteilt oder erneut aufgerufen werden. Das kann Inhalten einen Vorteil verschaffen, die starke Reaktionen hervorrufen. Denn wenn Empörung, Sorge oder Faszination dazu führen, dass Menschen länger bei einem Beitrag bleiben oder stärker mit ihm interagieren, werden genau diese Reaktionen zu Signalen dafür, dass ein Inhalt relevant sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade auf TikTok wird dieser Mechanismus besonders sichtbar. Der „Für dich“-Feed orientiert sich stark am bisherigen Nutzungsverhalten. Dabei lässt sich aus einem Verhalten aber nicht ohne Weiteres ablesen, warum jemand bei einem Inhalt hängen bleibt: aus Interesse oder Zustimmung, aus Sorge, Ärger oder vielleicht gerade deshalb, weil ein Thema belastet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraus kann ein paradoxes Ergebnis entstehen. Menschen möchten einen schwierigen emotionalen Zustand vielleicht hinter sich lassen und begegnen dennoch immer wieder Inhalten, die genau diese Gefühle aufgreifen. Wer sich intensiv mit einem frustrierenden Thema beschäftigt, kann auf weitere Beiträge dazu stoßen. Wer sich über gesellschaftliche Entwicklungen ärgert, bekommt möglicherweise weitere Beispiele angezeigt, die diesen Ärger erneut ansprechen. Und wer sich in einer belastenden Lebensphase mit entsprechenden Inhalten beschäftigt, kann Themen immer wieder im Feed begegnen, die diese Erfahrungen präsent halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter muss keine bewusste Absicht stehen, negative Gefühle zu verstärken. Es kann aus der Logik personalisierter Empfehlung entstehen: Was Aufmerksamkeit erhält, wird als Interesse interpretiert – auch wenn der Grund für diese Aufmerksamkeit ein unangenehmes Gefühl ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie schwer es Jugendlichen teilweise fällt, die eigene Nutzung zu regulieren, zeigt die JIM-Studie 2025: 68 Prozent der befragten 12- bis 19-Jährigen geben an, häufig mehr Zeit am Handy zu verbringen, als sie ursprünglich geplant hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Jugendsozialarbeit ist es deshalb wichtig, nicht nur über Algorithmen, Datenschutz oder Bildschirmzeiten zu sprechen. Ebenso relevant ist die Frage, welche Emotionen digitale Plattformen bei jungen Menschen immer wieder ansprechen. Wann wird aus Interesse eine dauerhafte Beschäftigung mit einem Thema? Wann wird aus Betroffenheit eine Schleife, aus der man nur schwer herausfindet? Und wann entsteht durch den eigenen Feed der Eindruck, die Welt bestehe vor allem aus Konflikten, Krisen und Problemen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier kann Jugendsozialarbeit ansetzen – nicht mit pauschalen Verboten, sondern mit Reflexionsräumen. Jugendliche brauchen Orte, an denen sie über ihre digitalen Erfahrungen sprechen können. Fragen wie „Warum bin ich an diesem Video hängen geblieben?“, „Wie habe ich mich nach zehn Minuten Scrollen gefühlt?“ oder „Welche Inhalte lösen bei mir immer wieder dieselbe Emotion aus?“ können helfen, die eigene Mediennutzung bewusster wahrzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jugendsozialarbeit kann junge Menschen dabei unterstützen, ihre Reflexions-, Urteils- und Handlungskompetenzen zu stärken, um sich selbstbestimmt in digitalen Lebenswelten zu bewegen und diese kritisch zu reflektieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sollten wir im Umgang mit TikTok, Instagram oder anderen Plattformen deshalb nicht nur fragen: <em>„Wie viel Zeit verbringen Jugendliche dort?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sondern auch: <em>„Mit welchen Gefühlen verbringen sie diese Zeit – und welche davon bleiben, wenn der Feed längst geschlossen ist?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich dafür können zum Beispiel die Materialien und&nbsp; Methoden von <a href="https://www.klicksafe.de/materialien">Klicksafe</a> und <a href="https://demokratie.jff.de/methoden/">JFF &#8211; Institut für Medienpädagogik</a> sein.</p>



<div style="background-color:#ffffff; border:1px solid #d2d2d2; border-left:7px solid #da3c15; padding:32px 36px; margin:30px 0;">

  <h2 style="margin-top:0; margin-bottom:18px;">
    ATLAS
  </h2>

  <p>
    Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.
  </p>

  <p style="margin-bottom:0;">
    Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong> aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
  </p>

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			</item>
		<item>
		<title>Kann ich meinen Augen noch trauen? Zwischen echten Bildern und KI-generierten Inhalten</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/event/kann-ich-meinen-augen-noch-trauen-zwischen-echten-bildern-und-ki-generierten-inhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[mimikama]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lag-mobil.de/?post_type=tribe_events&#038;p=4126</guid>

					<description><![CDATA[<p>Veranstaltungsbeschreibung Ein Foto oder Video zeigt, was passiert ist – oder? Diese vermeintliche Gewissheit gerät durch die Entwicklungen generativer Künstlicher Intelligenz zunehmend unter Druck. Bilder und Videos können heute mit vergleichsweise geringem Aufwand erzeugt oder verändert werden. Damit wird auch die Frage wichtiger, wie wir digitale Inhalte einordnen und ihre [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/kann-ich-meinen-augen-noch-trauen-zwischen-echten-bildern-und-ki-generierten-inhalten/">Kann ich meinen Augen noch trauen? Zwischen echten Bildern und KI-generierten Inhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-77a0021e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="77a0021e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
<div class="elementor-widget-container">
<p class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>Veranstaltungsbeschreibung</strong></p>
<p>Ein Foto oder Video zeigt, was passiert ist – oder? Diese vermeintliche Gewissheit gerät durch die Entwicklungen generativer Künstlicher Intelligenz zunehmend unter Druck. Bilder und Videos können heute mit vergleichsweise geringem Aufwand erzeugt oder verändert werden. Damit wird auch die Frage wichtiger, wie wir digitale Inhalte einordnen und ihre Glaubwürdigkeit überprüfen können.</p>
<p>Im ATLAS Connect „Kann ich meinen Augen noch trauen?“ nimmt Andre Wolf diese Herausforderung in den Blick. Anhand konkreter Beispiele zeigt er, wie visuelle Inhalte kritisch betrachtet und überprüft werden können. Neben praktischen Werkzeugen zur Verifikation geht es insbesondere um die Frage, was diese Entwicklungen für die pädagogische Praxis bedeuten: Wie können wir mit zweifelhaften oder manipulierten Inhalten umgehen? Welche Möglichkeiten der Überprüfung gibt es? Und wie können Menschen dabei unterstützt werden, Bilder und Videos im digitalen Raum kritisch einzuordnen?</p>
<p><strong>Über den Referenten</strong></p>
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<p><figure id="attachment_4127" aria-describedby="caption-attachment-4127" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4127 size-medium" src="https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-300x169.jpg 300w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-1024x575.jpg 1024w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-768x432.jpg 768w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-1536x863.jpg 1536w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-1000x562.jpg 1000w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-1800x1012.jpg 1800w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-996x560.jpg 996w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2-600x337.jpg 600w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/09/Andre_Wolf_Wirlphoto_Wolf_20260910WEB-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-4127" class="wp-caption-text">(c) mimikama.org/Barbara Wirl</figcaption></figure></p>
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<p><strong>Andre Wolf</strong> ist Autor, Blogger, Speaker und Social-Media-Experte. Seit 2013 engagiert er sich beim Verein Mimikama, der über Internetmissbrauch aufklärt, und arbeitet dort seit 2015 hauptberuflich als Pressesprecher und Social-Media-Koordinator. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Desinformation, Künstliche Intelligenz und Demokratie. Darüber hinaus veröffentlicht er Bücher, schreibt Kolumnen und ist regelmäßig als Referent tätig.</p>
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<p><a href="https://fexbw.de/event/kann-ich-meinen-augen-noch-trauen/">Anmeldung</a></p>
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<p><strong>ATLAS</strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Das Projekt </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS</span></b><span data-contrast="auto"> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale Teilhabe, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Veranstaltungsreihe </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS Connect</span></b><span data-contrast="auto"> verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p>Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong>aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/kann-ich-meinen-augen-noch-trauen-zwischen-echten-bildern-und-ki-generierten-inhalten/">Kann ich meinen Augen noch trauen? Zwischen echten Bildern und KI-generierten Inhalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/event/medienkompetenz-bei-jugendlichen-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veranstaltungsbeschreibung Digitale Medien sind selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen. Sie eröffnen Möglichkeiten für Kommunikation, Information, Unterhaltung und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig begegnen Jugendliche und junge Erwachsene dort auch Desinformation, problematischen Inhalten und digitalen Dynamiken, die belastend wirken können. Für Fachkräfte stellt sich deshalb die Frage: Wie können junge Menschen dabei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/medienkompetenz-bei-jugendlichen-foerdern/">Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-77a0021e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="77a0021e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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<p class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>Veranstaltungsbeschreibung</strong></p>
<p>Digitale Medien sind selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelten junger Menschen. Sie eröffnen Möglichkeiten für Kommunikation, Information, Unterhaltung und gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig begegnen Jugendliche und junge Erwachsene dort auch Desinformation, problematischen Inhalten und digitalen Dynamiken, die belastend wirken können. Für Fachkräfte stellt sich deshalb die Frage: Wie können junge Menschen dabei unterstützt werden, digitale Medien kritisch, selbstbestimmt und bewusst zu nutzen?</p>
<p>Im <strong>ATLAS connect „Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern – Digitale Lebenswelten verstehen, Belastungen erkennen und pädagogisch begleiten“</strong> gibt <strong>Bettina Steffens</strong> einen praxisnahen Einblick in die Medienkompetenzförderung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.</p>
<p>Ausgangspunkt ist ein Verständnis von Medienkompetenz, das über die reine Bedienung digitaler Medien hinausgeht. Anknüpfend an das Medienkompetenzmodell von Dieter Baacke geht es darum, Medien und ihre Wirkungen kritisch einordnen zu können, ihre Funktionsweisen zu verstehen, sie selbstbestimmt zu nutzen und eigene Medieninhalte aktiv zu gestalten.</p>
<p>Im Anschluss an den fachlichen Input werden die Teilnehmenden selbst aktiv: In Kleingruppen beschäftigen sie sich mit ausgewählten digitalen Phänomenen und entwickeln kleine pädagogische Ideen, Tipps oder Übungen für die Arbeit mit jungen Menschen. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam vorgestellt und reflektiert.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei eine bewusst niedrigschwellige Perspektive: <strong>Medienkompetenzvermittlung beginnt im Kleinen.</strong> Schon alltagsnahe pädagogische Impulse können junge Menschen dabei unterstützen, ihre Mediennutzung bewusster zu reflektieren und sich kritischer und selbstbestimmter in digitalen Lebenswelten zu bewegen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Über die Referentin</strong></p>
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<p><strong>Bettina Steffens</strong> ist Medienmanagerin (B.A. Medien- und Kommunikationsmanagement) und medienpädagogische Referentin am <strong>Landesmedienzentrum</strong>. Dort konzipiert und realisiert sie Bildungs- und Kommunikationsformate rund um Medienbildung, Medienproduktion und kritische Medienkompetenz. Darüber hinaus ist sie als systemisch-integraler Personal- und Business-Coach (DFC/QRC) tätig und arbeitet mit Schulen, Familien, Institutionen und Netzwerkpartnern zusammen.</p>
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<p><a href="https://fexbw.de/event/medienkompetenz-bei-jugendlichen-foerdern/">Anmeldung</a></p>
<hr />
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<p><strong>ATLAS</strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Das Projekt </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS</span></b><span data-contrast="auto"> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale Teilhabe, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Veranstaltungsreihe </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS Connect</span></b><span data-contrast="auto"> verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p>Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong>aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/medienkompetenz-bei-jugendlichen-foerdern/">Medienkompetenz bei Jugendlichen fördern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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		<title>ATLAS Update – Islamistische Graubereiche auf TikTok</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-islamistische-graubereiche-auf-tiktok/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lag-mobil.de/?post_type=tribe_events&#038;p=3990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Islamistische Inhalte auf TikTok sind nicht immer eindeutig erkennbar. Häufig wirken Videos zunächst wie religiöse Orientierung, Lebenshilfe, Predigt-Ausschnitte, Beziehungsrat oder moralische Appelle. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass Inhalte problematisch oder ideologisch aufgeladen sein können.  Im nächsten ATLAS Update richten wir den Blick auf sogenannten Borderline-Content: kurze, stark inszenierte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-islamistische-graubereiche-auf-tiktok/">ATLAS Update – Islamistische Graubereiche auf TikTok</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Islamistische Inhalte auf TikTok sind nicht immer eindeutig erkennbar. Häufig wirken Videos zunächst wie religiöse Orientierung, Lebenshilfe, Predigt-Ausschnitte, Beziehungsrat oder moralische Appelle. Erst bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass Inhalte problematisch oder ideologisch aufgeladen sein können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Im nächsten </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS Update</span></b><span data-contrast="auto"> richten wir den Blick auf sogenannten Borderline-Content: kurze, stark inszenierte Inhalte, die nicht sofort eindeutig einzuordnen sind. Auf TikTok fehlt häufig der größere Kontext. Gezeigt werden Ausschnitte aus Situationen, Predigten oder Aussagen, die durch Schnitt, Setting und Inszenierung eine bestimmte Wirkung entfalten.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Gemeinsam schauen wir ausgewählten Content an und fragen: Woran lassen sich islamistische Graubereiche erkennen? Welche Rolle spielen Inszenierung und Kontextverlust? Wie funktioniert subtile Einflussnahme? Und was bedeutet das für die Arbeit mit jungen Menschen?</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das ATLAS Update ist ein </span><b><span data-contrast="auto">Austauschformat</span></b><span data-contrast="auto">. Wir geben kurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS und möchten danach mit euch ins Gespräch kommen.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Das erwartet euch:</span></b></p>
<ul>
<li>Kurze Einblicke in aktuelle Beobachtungen aus dem Projekt ATLAS</li>
<li><span data-contrast="auto">Gemeinsames Anschauen und Einordnen ausgewählter Inhalte</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Austausch zu Erfahrungen, Fragen und Unsicherheiten aus der Praxis</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Sensibilisierung für subtile Formen islamistischer Einflussnahme</span></li>
<li><span data-contrast="auto">Diskussion zu Borderline-Content, Inszenierung und pädagogischer Praxis</span><span data-ccp-props="{}"> </span></li>
</ul>
<div class="elementor-element elementor-element-17dbc455 elementor-widget elementor-widget-spacer" data-id="17dbc455" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="spacer.default"></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://fexbw.de/event/atlas-update-islamistische-graubereiche-auf-tiktok/">Anmeldung</a></p>
<hr />
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<p><strong>ATLAS</strong></p>
<p>Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.</p>
<p>Mit <strong>ATLAS Connect</strong> bietet das Projekt vertiefende Online-Fachveranstaltungen mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Die Formate verbinden aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit fachlichen Impulsen und schaffen Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion.</p>
<p>Die <strong>ATLAS Updates</strong> greifen regelmäßig aktuelle Trends, Debatten und Entwicklungen aus digitalen Lebenswelten auf. In kompakten Online-Formaten werden neue Beobachtungen aus dem Projekt vorgestellt, gemeinsam eingeordnet und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die pädagogische Praxis diskutiert.</p>
<p>Ergänzt werden die Angebote durch die <strong>ATLAS Notes</strong>. Die kurzen, praxisnahen One-Pager bündeln zentrale Beobachtungen aus digitalen Räumen, ordnen aktuelle Phänomene ein und stellen Fachkräften kompakte Informationen für den schnellen Wissenstransfer zur Verfügung.</p>
<p>Gemeinsam schaffen <strong>ATLAS Connect</strong>, <strong>ATLAS Updates</strong> und <strong>ATLAS Notes</strong> verschiedene Zugänge zu aktuellen Entwicklungen digitaler Lebenswelten – von der vertieften fachlichen Auseinandersetzung über den kollegialen Austausch bis hin zur kompakten Wissensvermittlung.</p>
<p>Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration</strong> aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/atlas-update-islamistische-graubereiche-auf-tiktok/">ATLAS Update – Islamistische Graubereiche auf TikTok</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ernst genommen werden: Die positiven Seiten sozialer Medien für Kinder und Jugendliche </title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/ernst-genommen-werden-die-positiven-seiten-sozialer-medien-fuer-kinder-und-jugendliche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.lag-mobil.de/?p=4030</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Debatten über soziale Medien kreisen häufig um Risiken: Desinformation, Cybermobbing, Radikalisierung, Sucht oder Leistungsdruck. Diese Aspekte sind wichtig. Gleichzeitig geraten dabei oft die Erfahrungen aus dem Blick, die Kinder und Jugendliche selbst als bedeutsam beschreiben. Wer verstehen möchte, warum soziale Medien einen festen Platz im Alltag junger Menschen haben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/ernst-genommen-werden-die-positiven-seiten-sozialer-medien-fuer-kinder-und-jugendliche/">Ernst genommen werden: Die positiven Seiten sozialer Medien für Kinder und Jugendliche </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Debatten über soziale Medien kreisen häufig um Risiken: Desinformation, Cybermobbing, Radikalisierung, Sucht oder Leistungsdruck. Diese Aspekte sind wichtig. Gleichzeitig geraten dabei oft die Erfahrungen aus dem Blick, die Kinder und Jugendliche selbst als bedeutsam beschreiben. Wer verstehen möchte, warum soziale Medien einen festen Platz im Alltag junger Menschen haben, muss auch ihre <strong>positiven Funktionen</strong> betrachten.&nbsp;</p>



<p class="has-link-color wp-elements-5 wp-block-paragraph">Für viele Kinder und Jugendliche ist das Internet der Ort, an dem ihr <strong>Alter keine Rolle</strong> spielt. In Foren, Chats, Onlinespielen oder auf Social-Media-Plattformen werden Beiträge nicht immer zuerst nach dem Lebensalter bewertet, sondern nach ihrem Inhalt. Manche Kinder und Jugendlichen erleben dort erstmals, dass ihre Meinungen ernst genommen werden. Sie können sich ausprobieren, Rollen testen, Kompetenzen zeigen oder sich in Diskussionen behaupten. Die digitale Kommunikation eröffnet dadurch Räume für Identitätsarbeit und <a href="https://d-nb.info/1298437105/34">Selbstdarstellung</a>, die für Heranwachsende eine wichtige <a href="https://www.bildungsserver.de/sozialpaedagogik/forschung-jugend-digitale-medien-12886-de.html">Entwicklungsaufgabe</a> darstellen.</p>



<p class="has-link-color wp-elements-6 wp-block-paragraph">Gerade diese Möglichkeit, sich anders zu präsentieren als im unmittelbaren Alltag, wird oft kritisch betrachtet. Zugleich gehört sie zu den klassischen Entwicklungsschritten junger Menschen. Jugendliche suchen nach Antworten auf die Frage, wer sie sind und wie sie von anderen wahrgenommen werden möchten. Digitale Räume bieten dafür zusätzliche Bühnen. <a href="https://www.mimikama.org/die-online-identitaet-von-jugendlichen/">Avatare</a>, Profile oder Pseudonyme können helfen, unterschiedliche Seiten der eigenen <strong>Persönlichkeit auszuprobieren und Zugehörigkeit zu erfahren</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer häufig unterschätzter Aspekt ist das Teilen von Inhalten. Wer ein Meme verschickt, einen Beitrag weiterleitet oder einen Reel mit Freundinnen und Freunden teilt, übermittelt mehr als nur Informationen. Das <strong>Teilen ist eine soziale Handlung</strong>. Es schafft Verbindung.&nbsp;</p>



<p class="has-link-color wp-elements-7 wp-block-paragraph">Denn wer seine Likes, Memes oder gespeicherten Beiträge zeigt, zeigt oft auch etwas von sich selbst: seinen Humor, seine Interessen, seine Aufmerksamkeit für bestimmte Themen und kleine, sonst unbeobachtete Momente des Alltags. Das <a href="https://www.mimikama.org/psychologie-des-teilens-social-media/">Teilen digitaler Inhalte</a> wird damit zu einer Form alltäglicher <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/parasozialitaet-digitale-beziehungen-100.html">Beziehungspflege</a>. Es signalisiert: &#8216;Das hat mich an dich erinnert&#8217; oder &#8216;Darüber musste ich lachen und möchte das mit dir teilen.&#8217;</p>



<p class="has-link-color wp-elements-8 wp-block-paragraph"><a href="https://socialmedia-institute.com/memes-und-ihre-wirkung/">Memes</a> übernehmen dabei eine besondere Funktion. Sie wirken häufig wie digitale Insiderwitze. Wer ein Meme versteht, teilt einen kulturellen Kontext mit anderen. So entstehen Gemeinschaftsgefühle und gemeinsame Bezugspunkte. Forschung zu digitalen Kulturen beschreibt Memes deshalb nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als Werkzeuge sozialer Vernetzung und <strong>kollektiver Identitätsbildung</strong>.<br>Soziale Medien helfen Jugendlichen außerdem dabei, Beziehungen aufrechtzuerhalten und Freundschaften im Alltag zu pflegen. Gemeinschaft entsteht dabei nicht ausschließlich durch persönliche Treffen, sondern auch durch Nachrichten, Reaktionen auf Beiträge oder das Teilen gemeinsamer Inhalte. Gerade kleine digitale Gesten können Nähe herstellen und das Gefühl vermitteln, miteinander verbunden zu sein, auch wenn man sich nicht regelmäßig sieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt der globale Charakter vieler Plattformen. Jugendliche erhalten Einblicke in Lebenswelten, Kulturen und Perspektiven, die weit über ihr unmittelbares Umfeld hinausgehen. Sie können Menschen mit ähnlichen Interessen entdecken, internationale Debatten verfolgen und Erfahrungen kennenlernen, die sich deutlich von den eigenen unterscheiden. So können soziale Medien dazu beitragen, den <strong>Blick über den eigenen Tellerrand</strong> zu erweitern und Offenheit für unterschiedliche Sichtweisen zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über soziale Medien werden zudem <strong>gemeinsame Erfahrungen</strong> geschaffen. Ein virales Video, ein populäres Meme oder ein aktueller Trend werden zu Gesprächsanlässen auf dem Schulhof, in Messenger-Gruppen oder Vereinen. Digitale Inhalte bleiben nicht im Digitalen. Sie werden Teil gemeinsamer Erinnerungen und sozialer Beziehungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies bedeutet nicht, die Risiken sozialer Medien auszublenden. Vielmehr hilft ein differenzierter Blick: Kinder und Jugendliche nutzen digitale Plattformen nicht ausschließlich zur Unterhaltung. Sie suchen <strong>Anerkennung, Gemeinschaft, Ausdrucksmöglichkeiten und Resonanz</strong>. Wer soziale Medien nur als Problem betrachtet, übersieht einen wichtigen Teil ihrer Lebenswelt.&nbsp; Die Soziale Arbeit muss beides zusammendenken: Schutz und Befähigung. Kinder und Jugendliche brauchen Unterstützung im Umgang mit Risiken. Gleichzeitig verdienen ihre positiven Erfahrungen und vor allem die damit verbundenen Bedürfnisse Aufmerksamkeit.</p>



<div style="background-color:#ffffff; border:1px solid #d2d2d2; border-left:7px solid #da3c15; padding:32px 36px; margin:30px 0;">

  <h2 style="margin-top:0; margin-bottom:18px;">
    ATLAS
  </h2>

  <p>
    Das Projekt <strong>ATLAS</strong> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale <strong>Teilhabe</strong>, <strong>Beziehungen</strong> und <strong>Unterstützungsangebote</strong> für junge Menschen gestärkt werden können.
  </p>

  <p style="margin-bottom:0;">
    Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e. V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong> aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
  </p>

</div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/ernst-genommen-werden-die-positiven-seiten-sozialer-medien-fuer-kinder-und-jugendliche/">Ernst genommen werden: Die positiven Seiten sozialer Medien für Kinder und Jugendliche </a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Postdigitale Propaganda auf TikTok &#8211; Wenn KI Bilder erschafft und Algorithmen entscheiden, was wir für glaubwürdig halten</title>
		<link>https://www.lag-mobil.de/event/postdigitale-propaganda-auf-tiktok/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katharina Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ATLAS]]></category>
		<category><![CDATA[Bösch]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Lebenswelten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Jugendarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veranstaltungsbeschreibung KI-generierte Demonstrationen, täuschend echte Bilder und massenhaft produzierte Inhalte prägen zunehmend unsere digitalen Lebenswelten. Auf Plattformen wie TikTok verbreiten sich diese Inhalte oft rasend schnell – nicht unbedingt, weil sie wahr sind, sondern weil sie Aufmerksamkeit erzeugen und perfekt zu den Mechanismen der Plattform passen. Doch wie verändert sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.lag-mobil.de/event/postdigitale-propaganda-auf-tiktok/">Postdigitale Propaganda auf TikTok &#8211; Wenn KI Bilder erschafft und Algorithmen entscheiden, was wir für glaubwürdig halten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.lag-mobil.de">LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württmberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="elementor-element elementor-element-77a0021e elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="77a0021e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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<p class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>Veranstaltungsbeschreibung</strong></p>
<p data-start="372" data-end="717">KI-generierte Demonstrationen, täuschend echte Bilder und massenhaft produzierte Inhalte prägen zunehmend unsere digitalen Lebenswelten. Auf Plattformen wie TikTok verbreiten sich diese Inhalte oft rasend schnell – nicht unbedingt, weil sie wahr sind, sondern weil sie Aufmerksamkeit erzeugen und perfekt zu den Mechanismen der Plattform passen.</p>
<p data-start="719" data-end="1038">Doch wie verändert sich unsere Wahrnehmung, wenn Realität zunehmend synthetisch erzeugt, emotional aufgeladen und algorithmisch verbreitet wird? Warum reichen klassische Faktenchecks häufig nicht mehr aus? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Medienkompetenz, politische Bildung und pädagogische Praxis?</p>
<p data-start="1040" data-end="1561"><strong data-start="1040" data-end="1367">Im Rahmen von ATLAS Connect gibt Marcus Bösch – Politik- und Kommunikationswissenschaftler sowie einer der führenden Experten für Plattformdynamiken und -kulturen auf TikTok in Deutschland – Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um KI-generierte Inhalte, sogenannte <em data-start="1303" data-end="1309">Slop</em>-Medien und neue Formen digitaler Propaganda auf TikTok.</strong> Dabei zeigt er, warum nicht nur einzelne Inhalte im Mittelpunkt stehen sollten, sondern vor allem die Mechanismen sozialer Plattformen, die ihre Verbreitung und Wirkung maßgeblich beeinflussen.</p>
<p data-start="1563" data-end="1814">Gemeinsam diskutieren wir, wie sich digitale Öffentlichkeiten verändern, welche Rolle Algorithmen und synthetische Medien dabei spielen und welche Konsequenzen sich daraus für Fachkräfte ergeben, die junge Menschen in digitalen Lebenswelten begleiten.</p>
<p data-start="1563" data-end="1814"><strong><span role="text">Das erwartet Sie:</span></strong></p>
<ul data-start="1843" data-end="2103">
<li data-section-id="48cj0" data-start="1843" data-end="1890">KI-generierte Inhalte und synthetische Medien</li>
<li data-section-id="o4vw3j" data-start="1891" data-end="1940">Plattformlogiken und algorithmische Verbreitung</li>
<li data-section-id="1c46nqd" data-start="1941" data-end="1988">Warum Faktenchecks oft an ihre Grenzen stoßen</li>
<li data-section-id="exsrrv" data-start="1989" data-end="2049">TikTok zwischen Unterhaltung und politischer Kommunikation</li>
<li data-section-id="8eykrc" data-start="2050" data-end="2103">Impulse für Medienkompetenz und pädagogische Praxis</li>
</ul>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Über den Referenten</strong></p>
</div>
</div>
<div class="elementor-element elementor-element-26450c11 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="26450c11" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default"><img decoding="async" class=" wp-image-4019 alignleft" src="https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-300x300.webp" alt="" width="244" height="244" srcset="https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-300x300.webp 300w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-1024x1024.webp 1024w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-150x150.webp 150w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-768x768.webp 768w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-1000x1000.webp 1000w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-280x280.webp 280w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-560x560.webp 560w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-600x600.webp 600w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch-800x800.webp 800w, https://www.lag-mobil.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Boesch.webp 1200w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /></div>
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<p><strong>Marcus Bösch</strong> ist Politik- und Kommunikationswissenschaftler und beschäftigt sich mit der politischen Kommunikation auf digitalen Plattformen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen <strong>synthetische Medien, Plattformdynamiken, TikTok und Memekultur</strong>. Als Gastdozent lehrt er unter anderem in Düsseldorf, Köln und Hannover und veröffentlicht regelmäßig den Fachnewsletter <strong>Understanding TikTok</strong>, in dem er aktuelle Entwicklungen digitaler Plattformen analysiert und einordnet.</p>
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<p><a href="https://fexbw.de/event/postdigitale-propaganda-auf-tiktok/">Anmeldung</a></p>
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<p><strong>ATLAS</strong></p>
<p><span data-contrast="auto">Das Projekt </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS</span></b><span data-contrast="auto"> beobachtet und analysiert digitale Lebenswelten Jugendlicher und bereitet diese Erkenntnisse für die Fachpraxis auf. Ziel ist es, die Dynamiken dieser digitalen Räume besser zu verstehen und daraus Wege abzuleiten, wie reale Teilhabe, Beziehungen und Unterstützungsangebote für junge Menschen gestärkt werden können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Veranstaltungsreihe </span><b><span data-contrast="auto">ATLAS Connect</span></b><span data-contrast="auto"> verbindet aktuelle Beobachtungen aus digitalen Räumen mit prägnanten Fachimpulsen und bietet Raum für praxisnahe Reflexion und Austausch – damit Fachkräfte Trends schneller einordnen, Risiken erkennen und konkrete Handlungsoptionen für ihren Arbeitsalltag entwickeln können.</span><span data-ccp-props="{}"> </span></p>
<p>Das Projekt wird umgesetzt von der <strong>LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V.</strong> und wird finanziert durch das <strong>Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit </strong>aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.</p>
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